Dessous und Spitze

Body kombinieren: Spitzenbody im Alltag und am Abend

Schwarzer Spitzenbody kombiniert mit Jeans mit hohem Bund und Blazer

Einen Spitzenbody kombinierst du im Alltag wie ein Top: in Jeans, Rock oder Hose mit hohem Bund gesteckt, dazu ein Blazer, Cardigan oder Pullover, damit die Spitze ein Akzent bleibt und der Rest des Outfits ruhig wirkt. Weil der Body im Schritt geschlossen wird, rutscht er nicht aus dem Bund und sitzt den ganzen Tag glatt. Damit funktioniert er im Büro genauso wie beim Abendessen.

Viele Frauen kaufen ihren ersten Spitzenbody für einen besonderen Abend und lassen ihn danach in der Schublade liegen. Schade, denn das gleiche Teil, das nachts verführerisch wirkt, sieht am Samstagvormittag unter einem offenen Strickcardigan und zur Mom-Jeans einfach lässig aus. Der Trick liegt in der Balance.

Was ist ein Body und was macht ihn so praktisch?

Ein Body ist ein einteiliges, elastisches Wäsche- oder Oberteil, das meist im Schritt mit Druckknöpfen oder Häkchen geschlossen wird. Ursprünglich kommt er aus Tanz und Turnen, als Modeteil wurde er in den Neunzigern richtig populär. Anders als ein Top ist er mit dem Slip verbunden und bleibt deshalb immer an seinem Platz. Anders als eine Corsage hat er keine festen Stäbchen in der Taille.

Diese Vorteile machen ihn im Alltag so beliebt:

  • Er rutscht nicht aus Hose oder Rock und zeigt beim Bücken keinen Rücken.
  • Er wirft unter Blazer oder Pullover keine Falten.
  • Er betont die Taille und lässt hohe Hosen und Bleistiftröcke glatt sitzen.
  • Er passt zu Jeans genauso wie zu einer eleganten Stoffhose.

Die Auswahl reicht von gemusterter Spitze bis zu Netz und Satin, alle Modelle findest du bei den Spitzenbodys.

Die Grundregel: Spitze als Akzent

Die wichtigste Regel ist einfach: Je mehr der Body zeigt, desto mehr deckt der Rest ab. Ein Modell mit tiefem Ausschnitt oder transparenter Spitze braucht einen Blazer, ein Hemd oder einen Cardigan darüber. Ein dichter, blickdichter Body darf mit einem Lederrock oder einer Satinhose kombiniert werden. Wer Lingerie gern sichtbar trägt, findet weitere Ideen im Beitrag Lingerie als Outfit.

Fünf Outfits mit Spitzenbody

Die einfachsten Kombinationen leben vom Kontrast: zarte Spitze trifft auf einen festen, glatten oder eher maskulinen Stoff.

  • Body und Mom-Jeans: in die Jeans gesteckt, darüber eine Oversize-Jeansjacke und Sneaker. Lässig und trotzdem feminin.
  • Body unter dem Blazer: ein Modell mit dichterer Spitze oder längerem Arm zu Zigarettenhose oder Bundfaltenhose, das funktioniert auch im Büro.
  • Body und grober Strick: ein locker übergeworfener Pullover oder offener Cardigan, unter dem der Spitzenausschnitt hervorblitzt.
  • Body und Midirock: ein plissierter oder satinierter Midirock mit hohem Bund, ideal für ein Date oder ein Abendessen.
  • Body und Lederhose: die Abendversion, am besten mit schlichten Pumps und einem Blazer über den Schultern.

Womit trägt man einen schwarzen Body?

Ein schwarzer Body passt zu fast allem: zu blauen Jeans, zum beigen Blazer, zur weißen Hose, zum roten Rock oder zum grauen Pullover. Er ist das wandelbarste Modell und der beste Einstieg, wenn du den Body als Basisteil ausprobieren willst. Für den Abend wirkt Schwarz mit Netz oder offenem Rücken besonders elegant, vor allem unter einem Blazer, der nur beim Bewegen den Blick auf den Rücken freigibt. Warum Schwarz in der Wäscheschublade nie fehlen sollte, erklären wir im Ratgeber zu schwarzen Dessous.

Die richtige Größe und der passende Schnitt

Ein Body soll eng anliegen, aber nicht an den Schultern ziehen oder in der Leiste einschneiden. Neben Brust, Taille und Hüfte ist die Länge des Oberkörpers das wichtigste Maß.

  • Miss Brust, Taille und Hüfte und vergleiche die Werte mit unserer Größentabelle.
  • Bei einem langen Oberkörper oder großer Körpergröße lieber eine Größe größer oder ein Modell mit sehr elastischem Unterteil wählen.
  • Druckknöpfe im Schritt sind im Alltag bequemer als Häkchen.
  • Beim Anprobieren die Arme heben und dich hinsetzen: ein gut sitzender Body zieht nicht im Schritt und rutscht nicht von den Schultern.

Wenn du unter enger Kleidung zusätzlich eine glatte Linie an Bauch und Hüfte möchtest, sind Shaping-Bodys mit Spitze eine gute Wahl. Diese Modelle formen sanft und sehen trotzdem nicht nach Shapewear aus. Für kurvige Figuren gibt es viele Modelle auch in großen Größen, Tipps dazu stehen in Dessous und Bodys in großen Größen.

Vom Büro in den Abend

Das Schöne am Spitzenbody: Mit zwei, drei Handgriffen wird aus dem Tagesoutfit ein Abendlook. Den Pullover gegen einen Blazer tauschen, Sneaker gegen Absätze, dazu ein kräftiger Lippenstift. Wer möchte, ergänzt Strümpfe oder eine feine Strumpfhose zum Rock. So wird ein einziges Teil zum Lieblingsstück, das du viel öfter trägst als gedacht.

Häufige Fragen

Kann man einen Spitzenbody ins Büro tragen?

Ja, wenn die Spitze eher dicht ist und du einen Blazer, Cardigan oder ein Hemd darüber trägst. Die Spitze bleibt dann ein dezentes Detail am Ausschnitt.

Welchen BH trägt man unter einem Spitzenbody?

Viele Bodys haben eingearbeitete Cups oder bieten genug Halt, dann brauchst du keinen BH. Bei transparenter Spitze sind Nippel-Cover eine diskrete Lösung.

Wie wasche ich einen Spitzenbody?

Am besten von Hand in lauwarmem Wasser oder im Wäschenetz im Schonprogramm. Druckknöpfe vorher schließen und den Body liegend trocknen.

Body oder Top, was ist praktischer?

Unter Hosen und Röcken mit hohem Bund ist der Body praktischer, weil er nicht herausrutscht. Zu tief sitzenden Hosen oder offen getragen ist ein Top unkomplizierter.

Sylwia Grzyb

Die Redaktion des Zaletta-Ratgebers. Wir schreiben über Passform, Schnitte und Pflege von Wäsche, auf Basis von Produktdetails, Größentabellen und Fragen unserer Kundinnen und Kunden.

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