Ein Strandkimono ist eine leichte, vorne offene Überlage mit weiten Ärmeln, die du über Bikini oder Badeanzug ziehst. Er schützt Schultern und Rücken vor Sonne und Wind, ist schnell an- und ausgezogen und lässt sich nach dem Strand wie ein Sommer-Cardigan zu Shorts oder Kleid tragen.
Stell dir den ersten Urlaubsnachmittag vor: Du liegst seit einer Stunde in der Sonne, jetzt lockt das Café an der Promenade. Im Bikini fühlst du dich dort etwas zu nackt, ein Kleid überziehen und wieder ausziehen ist umständlich. Also greifst du zum Kimono, wirfst ihn über, bindest ihn locker zu und gehst los. Genau für solche Momente wurde dieses Teil gemacht, und deshalb wandert er bei vielen Frauen als Erstes in die Strandtasche.
Strandkimono, Pareo oder Tunika: was ist der Unterschied?
Alle drei gehören zur Strandmode und werden über der Badebekleidung getragen. Die einzelnen Teile decken aber unterschiedlich viel ab und tragen sich anders.
| Überlage | So sieht sie aus | Wann sie passt |
|---|---|---|
| Strandkimono | vorne offen, weite Ärmel, kurz bis knöchellang | wenn Schultern und Rücken bedeckt sein sollen |
| Pareo | Tuch, das um die Hüfte oder im Nacken geknotet wird | wenn nur Hüfte und Oberschenkel bedeckt sein sollen |
| Tunika | locker geschnitten, zum Überziehen oder Knöpfen | wenn du den Körper von Schulter bis Oberschenkel bedecken willst |
| Strandkleid | luftiges Kleid über dem Badeanzug | für Spaziergänge und den Besuch im Café |
Tuniken und Strandkleider findest du bei den Strandtuniken, die ganze Kollektion rund um den Strandtag unter Strandmode.
Welche Arten von Strandkimonos gibt es?
Strandkimonos unterscheiden sich vor allem im Stoff und in der Wirkung. Überleg dir, ob du in erster Linie Sonnenschutz suchst oder ein Teil, das dein Outfit vollendet.
- Boho-Kimono: warme Farben wie Sand, Terrakotta oder Grün, florale oder ethnische Muster, oft mit Fransen. Meist aus leichtem Chiffon oder Viskose, schön zu Strohhut und Korbtasche.
- Spitzen-Kimono: zarter und eleganter, passt zu einem einfarbigen Bikini in Schwarz, Weiß oder Rot. Er deckt weniger ab und schützt kaum vor Sonne, dafür ist er ein echter Hingucker.
- Langer Kimono: reicht bis zur Wade oder zum Knöchel, wirkt fließend und streckt die Silhouette. Gut für alle, die sich beim Weg vom Liegestuhl zur Bar gern etwas mehr bedecken.
- Kurzer Kimono: endet an der Hüfte oder am Oberschenkel, praktisch und leicht, ideal zu Shorts.
Welcher Kimono passt zu welchem Bikini?
Die einfachste Regel aus dem Laden: Muster trifft Uni. Zu einem gemusterten Kimono wirkt ein schlichter Bikini am ruhigsten, zu einem einfarbigen Badeanzug darf der Kimono ruhig auffallen. Ein schwarzer Badeanzug mit einem langen, bunt gemusterten Kimono sieht immer gepflegt aus, ein weißer Bikini mit cremefarbener Spitze wirkt sommerlich und romantisch.
Wenn du deine Figur ausgleichen möchtest, hilft die Länge. Ein langer, offen getragener Kimono zieht eine senkrechte Linie und lässt dich schlanker wirken. Ein kurzer Kimono mit Bindegürtel betont die Taille. Ideen zu Farben, die gebräunter Haut schmeicheln, findest du im Beitrag Die richtige Bikini-Farbe für gebräunte Haut.
Vom Strand in die Stadt: so stylst du den Kimono
Ein Strandkimono muss nach dem Urlaub nicht im Schrank verschwinden. Über einem weißen Top und einer Jeans-Shorts wird er zur leichten Jacke für Sommerabende. Mit einem schlichten Slipdress und Sandalen passt er zu einem Grillabend bei Freunden. Ein langer Spitzen-Kimono über einem schwarzen Body wird sogar abendtauglich.
Am Strand selbst vervollständigen ein Sommerhut und eine geräumige Strandtasche den Look. Was sonst noch hineingehört, verraten wir in unserem Beitrag zur Strandtasche.
Material und Pflege
Für heiße Tage sind leichte, fließende Stoffe wie Chiffon und Viskose angenehm, weil sie kaum auf der Haut liegen und schnell trocknen. Spitze und Häkelstrick sind luftig, lassen aber mehr Sonne durch. Wer viel Schutz für die Schultern möchte, wählt einen dichter gewebten Stoff.
- Nach dem Strand Sand und Salzwasser kurz mit klarem Wasser ausspülen.
- Feine Stoffe und Spitze von Hand oder im Wäschenetz im Schonwaschgang waschen.
- Liegend oder auf dem Bügel im Schatten trocknen, damit die Farben frisch bleiben.
- Zusammengerollt statt gefaltet in den Koffer legen, so knittert er weniger.
Beim Packen hilft dir unsere Liste Urlaub packen: welche Unterwäsche und Bademode mit muss. Und wenn du die Sommerteile gesammelt bestellst: Ab 40 € ist der Versand gratis.
Häufige Fragen
Was zieht man über den Bikini am Strand?
Am bequemsten ist ein Strandkimono, weil er vorne offen ist und du ihn in Sekunden an- und ausziehst. Alternativen sind Pareo, Tunika oder ein luftiges Strandkleid.
Schützt ein Strandkimono vor Sonne?
Er bedeckt Schultern und Rücken, dichter Stoff schützt dabei mehr als Spitze oder Häkelstrick. Sonnencreme ersetzt er nicht.
Welche Länge ist die richtige?
Ein kurzer Kimono ist praktisch und passt zu Shorts, ein langer wirkt eleganter und streckt die Silhouette.
Kann ich einen Strandkimono auch im Alltag tragen?
Ja, über Top und Shorts oder einem schlichten Kleid wird er zur leichten Sommerjacke.


